Bondexpo 2010: RAMPF feiert erfolgreichen Auftritt
Nichts Geringeres als einen roten Teppich hatte die RAMPF-Gruppe für die Besucher der Bondexpo 2010 an ihrem Messestand ausgerollt. Täglich gelangten darüber rund 250 Interessierte direkt zum Messehighlight. Die Dosierzelle DC-CNC mit integriertem Induktionsgenerator verklebte Bauteile mit einem strukturellen Einkomponenten-Polyurethan-Kleber innerhalb von Sekunden.

RAMPF überzeugte mit Systemlösungen bei der Bondexpo 2010.

„Kleben auf Knopfdruck“ – so lautete das Motto der RAMPF-Gruppe bei der Bondexpo 2010 in Stuttgart. Die offizielle Graphik betonte dies.

RAMPF Dosiertechnik präsentierte die kompakte Niederdruck-Anlage DC-CNC mit integriertem Induktionsgerät von Hüttinger.

Das M-KDS ist ideal für den Minimalauftrag von hochgefüllten Materialien, wie sie oft in der Elektronikbranche vorkommen.
Mit einem klaren Konzept und eindeutigen Botschaften überzeugte der Messestand der RAMPF-Gruppe auf der diesjährigen Bondexpo 2010 in Stuttgart. Unter dem Motto „Kleben auf Knopfdruck“ stellte das Unternehmen eine neue Systemlösung der Firmen RAMPF Giessharze und RAMPF Dosiertechnik vor. Die Dosierzelle DC-CNC vom Maschinenbauer RAMPF Dosiertechnik verklebte Kunststoff mit Metall mithilfe von Induktion. Das Material dazu lieferte Partnerunternehmen RAMPF Giessharze. Der Reaktionsharzspezialist hatte eigens für die Anwendungen einen Einkomponenten-Polyurethan-Kleber entwickelt. „Mit unserer Präsentation haben wir die Trends der Fachmesse aufgegriffen. Systemlösungen und Dienstleistungen sind gefragter denn je. Und darauf haben wir eine Antwort“, freut sich Michael Rampf, geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF-Gruppe. Insgesamt 15 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr verzeichnete der Spezialist für Reaktionsharze und Maschinensysteme am Messestand in Halle 7.
Material lässt sich nach 4 Sekunden weiterverarbeiten
Bei RAMPF bestimmt der Anwender, wann verklebt wird. Dafür haben die Entwick-ler das Isocyanat des 1K-Klebers verkapselt. Der Kleber reagiert erst unter Zuführung von Induktionswärme. Aber damit nicht genug. Das System mit dem Markennamen RAKU-PUR® 49-2452 lässt sich einfärben, hat eine hohe Festigkeit, ist geruchsneutral, witterungs- sowie feuchtigkeitsbeständig und verfügt über ein sehr gutes Füll- und Fließverhalten. Durch die Verkapselung des Isocyanats klebt das 1K-System erst bei einer Induktionstemperatur von 85 °C. Es härtet bei 140 °C in-nerhalb von vier Sekunden vollständig aus und lässt sich sofort weiterverarbeiten. Eine Aushärtung im Wärmeofen entfällt damit komplett. Das spart beim Anwender Zeit und Kosten. Effizienz bringt auch der Auftrag im FIPG-Verfahren mit sich. Dadurch kann der Anwender das Material ohne Abfall direkt auf das Bauteil auftragen. Dafür sorgt das Minimalmengen-Kolben-Dosiersystem M-KDS von RAMPF Dosiertechnik, das in die Dosierzelle eingebaut ist. Durch das Zweikammer-System steht immer die doppelte Menge Kleber zur Verfügung.
System mit breitem Viskositätsspektrum
Das patentierte M-KDS ermöglicht die Verarbeitung der verschiedensten ein- und zweikomponentigen Materialien mit einem breiten Viskositätsspektrum. Der Dosierleistungsbereich liegt zwischen zwei und 20 mm³/s. Des Weiteren erfolgt der Materialauftrag schnell und präzise. Die kürzest mögliche Dosierzeit liegt bei 300 Millisekunden. Dank der volumetrischen Dosierung erhält der Anwender ein gleich-bleibendes, viskositätsunabhängiges Dosierergebnis. Mit dem M-KDS lassen sich Vergussmassen mit einer Viskosität von 20 mPa*s bis zu 200.000 mPa*s verarbei-ten.
Einfach und effizient dosieren
Fast wie auf Knopfdruck arbeitet auch die Dosierzelle DC-CNC von RAMPF Dosiertechnik. Mit der DC-CNC präsentiert der Maschinenbauer ein besonders flexibel einsetzbares Konzept. Die kompakte Niederdruck-Anlage bietet dem Anwender auf geringstem Raum verschiedene Verarbeitungstechnologien für Polyurethan, Silikon und Epoxid. Egal ob als Insellösung mit manueller Beschickung oder integriert in Produktionslinien mit automatischer Teilezufuhr – das RAMPF-Zellenkonzept überzeugt durch einen kompakten Aufbau und eine einfache Bedienung. Sie ist damit gleichermaßen für Einsteiger in die Niederdruck-Technik wie auch für erfahrene Anwender geeignet. Die DC-CNC kann zusätzlich mit allen dynamischen oder statischen RAMPF-Mischsystemen ausgestattet werden. Die grafische Benutzeroberfläche bietet über Prozessschaubilder, Rezepturverwaltung und integrierte Prüfabläufe alle Voraussetzungen für eine komfortable Prozesskontrolle. Damit benötigt das Personal keine aufwändige Schulung.




