RAMPF-Gruppe eröffnet Produktionszentrum für Mineralguss in China
Mit lautem Feuerwerk eröffnet die RAMPF-Gruppe aus Grafenberg heute offiziell ihr erstes Produktionszentrum in Taicang, China. 50 Kilometer von Shanghai entfernt. Rund eine Million Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort mit dem Namen RAMPF (Taicang) Co., Ltd. investiert. Ab März 2008 startet dort die Produktion von Mineralguss der Marke EPUCRET für den asiatischen Markt.

Die Eröffnungsfeier erfolgte nach chinesischer Tradition.

Chinesische Dekoration und Musik.

„RAMPF goes China“. Am neuen Standort RAMPF (Taicang) Co., Ltd. werden mehrere tausend Tonnen Mineralguss für den asiatischen Markt produziert.

Die Nettofläche beträgt 3.200 Quadratmeter.

Michael und Matthias Rampf (Mitte, v.l.n.r.) mit dem Produktionsteam von RAMPF (Taicang) Co., Ltd. Die Geschäftsführer der RAMPF-Gruppe wollen nah an ihren Kunden sein – und das weltweit.

Martin Neumann (Mitte), Geschäftsführer RAMPF (Taicang) Co., Ltd., mit Produktionsteam. Der Ingenieur will den asiatischen Markt mit Mineralguss erobern.

Dr. Utz-Volker Jackisch (Mitte) mit Produktionsteam von RAMPF (Taicang) Co., Ltd. Der Geschäftsführer der EPUCRET Mineralgusstechnik hat internationale Maschinenbauer im Blick.
Nach weniger als einem Jahr Vorbereitung und nach Standorten in den USA sowie Japan, hat die RAMPF-Gruppe heute ihr neues Werk in China der Öffentlichkeit präsentiert. Symbolisch vollzogen die Geschäftsführer der RAMPF-Gruppe, Rudolf, Matthias und Michael Rampf, zusammen mit lokalen Vertretern der Entwicklungszone Taicang das „ribbon cutting“. Nachdem das rote Band durchtrennt war, stand ein Rundgang durch die 3.200 Quadratmeter große Produktionsstätte an.
Unter der Leitung von Martin Neumann wird die RAMPF (Taicang) Co., Ltd. ab März 2008 Mineralguss aus dem Hause EPUCRET Mineralgusstechnik für Kunden in Asien und natürlich China produzieren. Die Voraussetzungen sind bestens. Gut ausgebildete Fachkräfte und eine optimale Infrastruktur sprechen für Taicang in der Jiangsu-Provinz. In den vergangenen Monaten entstand dort eine Mineralgussproduktion nach deutschem Vorbild. Die Jahreskapazität ist auf mehrere Tausend Tonnen ausgelegt. Damit stellt die RAMPF-Gruppe für das Mitgliedsunternehmen EPUCRET die Belieferung von Kunden in ganz Asien sicher. Derzeit zählt der Standort fünf Mitarbeiter. Bis Ende 2008 will Geschäftsführer Martin Neumann in Taicang etwa 25 Personen beschäftigen – die Meisten davon in der Produktion.
Zur Zielgruppe der neuen Niederlassung zählen internationale Maschinenbauer mit Produktionsstandort in China, aber auch chinesische Unternehmen. „Wir wollen nah bei unseren Kunden sein. Der Standort ist dafür prädestiniert. Taicang ist zentral an der Ostküste Chinas gelegen. Mitten im Jangtse-Delta“, erläutert Martin Neumann. Entwicklung sowie Konstruktion der Maschinengestelle und deren Formen verblei-ben bei EPUCRET in Deutschland. Damit möchten die Verantwortlichen der Produkt-Piraterie vorbeugen. Zugleich kann sich RAMPF Taicang ausschließlich auf Herstellung und Vertrieb konzentrieren. Benötigte Bauteile und Materialien für den Mineralguss bezieht die Niederlassung zu über 90 Prozent aus China. „Durch den hohen Lokalisierungsgrad lassen sich Kosten sowie Zeit bei Transport, Zoll und natürlich Produktion einsparen. Ein wesentlicher Vorteil für uns und unsere Kunden“, unterstreicht der China-Geschäftsführer.
Für den EPUCRET-Standort in Wangen bei Göppingen indes bedeutet die Niederlassung in China keine Einschränkungen oder gar Produktionsverlagerungen aus Lohnkostengründen. Dafür steht die Unternehmerfamilie Rampf ein. EPUCRET baut gerade seine Kapazitäten in Deutschland für 2,5 Millionen Euro aus.
Das China-Webspecial der RAMPF-Gruppe
Mehr Hintergrundinformationen, Interviews und Bilder zum Thema „RAMPF in China“ gibt es im Internet unter: www.china.rampf-gruppe.de




