Erfolgreiche Kooperation: Neue Dosiertechnikanlage für GE Power Controls
Eine Kooperation, die Früchte trägt, verbindet die Firmen RAMPF Dosiertechnik aus Zimmern o. R. und GE Power Controls aus Gent. Mit viel Schwarzwälder Geschick überzeugte der Anbieter von Niederdruck-Misch- und Dosieranlagen das amerikanische Unternehmen. Seither spart der Elektrozulieferer mit einer DR-CNC Zeit und Kosten.
GE Power Controls hatte bisher mit einer alten Spühlanlage Kunstoffgehäuse mit 2 K-Polyurethanschaum abgedichtet. Der zunehmende Wartungsaufwand und häufige Produktionsausfälle machten schließlich eine Neuinvestition nötig. Die Lösung brachte RAMPF Dosiertechnik. „Ziel war es, eine neue Hochleistungsanlage zu schaffen, bei der die vorhandenen, vielzähligen Bauteilaufnahmen wieder verwendet werden konnten“, erzählt Vertriebs- und Marketingleiter Hartmut Storz. Gemäß den Anforderungen des Kunden entwickelten die Experten von RAMPF eine Anlage bestehend aus drei Elementen:
- Vollautomatische Dosieranlage DR-CNC
- Wartungsarmes Mischsystem MS-C
- Automatische Teilezuführung über Umlauftransportband
Äußerst wartungsarm
Die Leistungsfähigkeit des neuen Systems spricht für sich. Die benötigte Produktionsmenge läuft nun im Zwei-Schichtbetrieb anstatt wie bisher in drei Schichten. Das Mischsystem MS-C zeichnet sich durch eine Keramik-Synchronventiltechnik und seine äußerst kompakte Bauform aus. Die keramischen Dichtelemente bilden die Vorraussetzung für höchste Standzeiten und somit geringen Wartungsaufwand. Das integrierte Düsenverschlusssystem öffnet und schließt die Auslaufdüse ohne Materialverdrängung. Das Ergebnis: eine präzise dosierte Dichtung. Die Spülung des MS-C erfolgt über ein Hochdruck-Spülmittel-Kreislaufsystem. Zum Einsatz kommt ein handelsüblicher PU-Cleaner. Der Vorteil: Der Mischkopf muss wesentlich weniger häufig gereinigt werden als bei einer Wasserspülung. Die Reinigerflüssigkeit wird in einem geschlossen Kreislauf mehrfach genutzt - im Schnitt bis zu rund 2.500 Spülzyklen.
Einfache Bedienung
Um den reibungslosen Prozessablauf sicherzustellen, zählt eine Werkstückträger-Codierung zu den festen Bestandteilen der Anlage. Das Identifikationssystem erkennt automatisch die zu dosierende Teiletype. Die Dosieranlage schäumt somit flexibel die Elektrogehäuse mit variabler Dosiermenge. Der Bediener erhält die Gehäuse mit poly-merisierter Dichtung zurück. Dank der einfachen Handhabung und dem benutzer-freundlichen Software-Design benötigt das Personal keine aufwändige Schulung.
„Auf RAMPF Dosiertechnik ist Verlass. Wir haben uns bestens betreut gefühlt“, bilanziert Peter Vantieghem, Projektverantwortlicher bei GE Power Controls. Das Lob kommt nicht von Ungefähr. RAMPF Dosiertechnik hatte ein stringentes Projektmanagement vorgelegt. Stets ein Ziel im Blick: die technisch optimale Lösung nach Maß. Die Herstellung der ersten Musterteile, die Projektierung einer Anlage, der Bau, die Lieferung, die Inbetriebnahme waren ebenso inbegriffen wie die Aftersales-Betreuung.





